Wenn man mit dem Nähen anfangen möchte, ist das auf alle Fälle eine schöne Idee, um viele verschieden kreative Projekte und Ideen umzusetzen. Vielleicht hat man sich dafür auch schon eine Nähmaschine zugelegt oder denkt noch darüber nach, welche das ideale Gerät sein könnte.
Zu Beginn kann alles ein wenig überwältigend wirken, aber da sollte man sich keine Sorge machen, denn aller Anfang muss gar nicht so schwer sein. Ein paar nützliche Tipps können schon helfen, dass der Einstieg tatsächlich ganz entspannt funktioniert.
Mit einer passenden und einfachen Nähmaschine starten
Gerade für den Anfang braucht man keine „Profi-High-End-Nähmaschine“ mit etlichen Funktionen. Eine solide, mechanische Nähmaschine mit den wichtigste Stichen (z.B. Geradstich, Zickzackstich und Rückwärtsnähen) kann schon vollkommen ausreichen. Am wichtigsten ist, dass man sie gut bedienen kann und sich nicht von den vielen Knöpfen abschrecken lässt. So ist zum Beispiel die W6 Nähmaschine N 1235/61 mit 23 Programmen sicherlich schon ein optimales Modell dafür. Diese Nähmaschine soll gut für Gerad-, Blind- und Nutzstiche sein sowie auch gut für das Versäumen und für dicke Stoffe. Das Gerät verfügt über einen Nadeleinfädler, sodass sich der Oberfaden schnell in die Nadel einfädeln lässt. Die Maschine verfügt dazu noch über einen stabilen und robusten Metall CB Greifer für das einfache Einfädeln. Die Stichbreite und Stichlänge sind stufenlos verstellbar und es gibt 2 Möglichkeiten für die Nadelpositionierung im Gradstich. Dazu verfügt diese Nähmaschine über 23 Programme, Grund- Stretch/Jersey sowie Zierstiche. Ideal ist eine Nähmaschine, wenn sie – wie das erwähnte Beispiel – einfach zu bedienen ist und über eine übersichtliche Bedienung verfügt. So ist zum Beispiel bei dem erwähnten Gerät mit drei einfachen Drehreglern die Stichbreite, Stichlänge und Programme ganz einfach einstellbar und die Maschine lässt sich ganz leicht über die Zahlen 1 bis 6 einfädeln. Eine LED-Beleuchtung bietet dazu die perfekte Ausleuchtung. Von Vorteil ist eine Nähmaschine, die langlebig, robust und reparierbar ist.
Die Nähmaschine kennenlernen
Bevor man aber richtig loslegt, sollte man sich die Zeit nehmen, um sich die Bedienungsanleitung durchzulesen, damit man das Gerät auch richtig kennenlernt. Die Übung macht dabei den Meister und wenn man ein wenig Technikverständnis besitzt, wird sich das auszahlen.
Erst auf Stoffresten üben
Bevor man sich an ein erstes richtiges Projekt wagt, kann es sinnvoll sein, zunächst auf Stoffresten gerade Nähte zu üben. Man bekommt so ein Gefühl für den Stofftransport, die Geschwindigkeit der Nähmaschine sowie auch für das Zusammenspiel von Nadel, Faden, Material.
Kleiner Tipp am Rande!
Um sich inspirieren zu lassen und sich auszutauschen und um neue Ideen entwickeln zu können, kann ein Besuch auf kreativen Veranstaltungen und Messen eine tolle Möglichkeit sein. Solche Veranstaltungen fördern dazu auch und den Austausch in der Region und man lernt Gleichgesinnte kennen, mit denen man sich vielleicht auch für gemeinsames Nähen treffen kann.
Einfache Schnittmuster aussuchen
Für die ersten richtigen Nähversuch sollte man sich nicht überfordern sondern ein einfaches Projekt wählen, wie beispielsweise einen Kissenbezug oder einen Beutel. Auch etwas, wie zum Beispiel einen Adventskalender nähen könnte eine gute Einstiegsidee sein. Es gibt einige Anfänger-Schnittmuster, die speziell auf Einsteiger abgestimmt sind.
Gute Materialien nutzen
Für Frust können schnell billige Stoffe und schlechtes Garn sorgen. Man sollte besser in hochwertige Baumwollstoffe, Universalfäden sowie passende Nadeln, eine gute Schere und Stecknadeln investieren. Nähen zu lernen ist ein Prozess, welcher mit jedem Projekt einfacher wird. Mit der passenden Nähmaschine und ein bisschen Übung kann es zu einem erfüllenden, kreativen Hobby werden.